Realismus (1848 – 1890)

Realismus (1848 – 1890)

 Realismus ist abgeleitet von lat. Res-Ding,Sache, Wirklichkeit.Der Begriff Realismus tauchte Ende des 18. Jahrhunderts erstmals in Deutschland auf und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts zum zentralen Begriff der literarischen Diskussion.

Realismus (1848 – 1890)

Die Schriftsteller des Realismus beschäftigten sich mit dem Verhältnis von Literatur und Wirklichkeit. Realistische Literatur durfte jedoch nicht einfach eine Wiedergabe der Wirklichkeit sein, sondern sollte die Realität verarbeiten. Häufig wurde die Wirklichkeit mit Humor und Ironie verklärt. Ein weiteres Merkmal ist die detailreiche Erzählung, durch die beim Leser der Eindruck der Realität und die unmittelbare Anteilnahme daran erweckt wird. Außerdem wurde das Schönheitsempfinden als individuell verschieden angesehen. Während in vorhergehenden Epochen die Schönheit meist als ein objektiver Wert betrachtet wurde, verleiht im Realismus vielmehr erst der Autor den Dingen in der Beschreibung ihre Schönheit.

Zu den Dichtern des Realismus zählen Theodor Fontane, Friedrich Hebbel, Theodor Storm, Gustav Freytag, Gottfried Keller und Adalbert Stifter.

 

 

 

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