Tempora im Ind. Akt.

  • Man unterscheidet zwischen starkem und schwachem Präteritum (bei einigen Grammatikern, z. B. Helbig/Buscha 2001, heißt das st. Prät. unregelmäßiges Prät.)

Das st. Prät. kommt meistens mit dem st. Part. Perf. bei den starken Verben vor.

Das schw. Prät. charakterisiert meistens zusammen mit dem schw. Part. Perf. die schwachen Verben. (Helbig/Buscha 2001: schw. Prät=regelmäßiges Prät;

regelmäßige und unregelmäßige Verben)

Starkes Präteritum Ind. Akt

  • Das Präteritum ist eine finite Verbform

Inf./Präs.   St. Prät.

Ablaut, keine Temporalendung

          bind-en              band                  

          geh-en               ging       

Ablaut = regelmäßiger Vokalwechsel in etymologisch zusammenhängenden Wörtern und in Worformen.

singen sang                         reiten ritt

sinken sank                         beißen biss

binden band

Die starken Verben werden in Ablautreihen eingeteilt

  • Schwaches Präteritum Ind. Akt

Inf./Präs.      Schw. Prät.

kein  dentale Ablaut Temporalendung

mach-en           mach-t-e          

 schau-en          schau-t-e          

 arbeit-en         arbeit-et-e

         

  • Das Präteritum Ind. Akt.
  • Dentale Temporalendung und Personalendungen

frag-t-e                        frag-t-en

frag-t-e-st                   frag-t-e-t

frag-t-e                        frag-t-en

  • Ablaut und Personalendungen

          nahm-Ø             nahm-en

          nahm-st             nahm-t

          nahm-Ø             nahm-en

  • Das Präteritum bezeichnet vergangene Sachverhalte. Es hat keine modale Bedeutung, die Temporalbestimmung der Vergangenheit ist fakultativ.

Er gab mir (vor drei Tagen) ein Buch.

Er ging ins Ausland, um Mathematik zu studieren.

Er kaufte (gestern) ein neues Kleid für sie.

  • Das Präteritum kann das Präsens ersetzen und sich auf die Gegenwart beziehen, wenn der Sprecher sich an einer vorherigen Situation orientiert.
  • Wie war Ihr Name?
  • Wer bekam das Bier?

 

Das Perfekt Ind. Akt.

  • Es ist ein zusammengesetztes Tempus.
  • Es besteht aus einer finiten Form des Hilfsverbs und einer infiniten Form des Vollverbs:

Präsens des Hilfsverbs haben/sein + Partizip Perfekt (Partizip II) des Vollverbs

Sie hat ein Buch gekauft.

          Sie ist nach Hause gegangen.

Das Perfekt Ind. Akt. und das Partizip II

  • Das Perfekt ist ein Tempus (Er ist nach Berlin geflogen.).

Das Partizip Perfekt/Partizip II (geflogen) ist eine infinite Verbform. Es ist Bestandteil des aktivischen Tempora Perfekt, Plusquamperfekt und Futur II sowie der  Tempora im Passiv.

Partizip II: Starke und Schwache Verben

  • Das Präs. und das Prät. sind finite Verbformen.
  • Der Infinitiv und das Part. II sind infinite Verbformen.
  • /Präs. St. Prät.    St. Part. II

bind-en              band                   ge-bund-en

 geh-en               ging           ge-gang-en

  Ablaut      Ablaut + nasale Endung

    Ablaut = regelmäßiger Vokalwechel in etymologisch zusammenhängenden Wörtern und in Worformen.

singen sang gesungen               reiten ritt geritten

sinken sank gesunken               beißen biss gebissen

binden band gebunden

Die starken Verben werden in Ablautreihen eingeteilt.

  • /Präs. Schw. Prät.       Schw. Part. II

mach-en mach-t-e           ge-mach-t

 schau-en  schau-t-e           ge-schau-t

 arbeit-en arbeitet-et-e    ge-arbeit-et

                       kein                    kein

                 Ablaut                  Ablaut

              dentale                   dentale

           End.-(e)t                   End.-(e)t

 

  • ge- als Flexem im Partizip II

ge- wird an die Verben angehängt, die auf der ersten Silbe betont werden.

ge- steht bei einfachen Verben am Wortanfang; bei Verben mit trennbarem Erstteil steht es zwischen dem Erstteil und dem Verbstamm:

          ge-frag-t                     ab-ge-frag-t

          ge-arbeit-et               an-ge-komm-en

          ge-nomm-en              an-ge-nomm-en

          Es fehlt bei Verben mit einem untrennbaren Erstteil: bekommen, verstanden und bei den Verben auf –ieren: funktioniert

  • Vergangenheit mit haben
  1. Perfekt/Plusquamperfekt mit haben:
  2. transitive Verben: Verben, die mit einem Akkusativobjekt vorkommen (können) und die passivfähig sind.

Wir haben den ganzen Tag das Buch gelesen.

Das Akk.-Obj. ist ein(e) Substantiv(phrase)/ein Pron. im Akk., das (die) durch wen/was erfragbar ist.

  • Anmerkung: Nicht jedes Substantiv/Pronomen im Akk. und nicht jede Substantivphrase im Akk. ist ein Akkusativobjekt:

Wir sind den ganzen Tag spazieren gegangen. Wir haben den ganzen Tag gelesen.

Die Subst.-Phrase ist nicht durch wen/was erfragbar.

Sie ist durch: wann/wie lange erfragbar.

Sie ist eine Temporalbestimmung.

  1. Mittelverben: Verben, die mit einem Akkusativobjekt vorkommen (können) und nicht passivfähig sind:

          behalten, bekommen, erhalten, haben, umfassen u. a.

Wir haben eine gute Note bekommen.

* Eine gute Note wird von uns bekommen. (VP Präs.)

*Eine gute Note ist von uns bekommen worden. (VP Perf.)

  1. Reflexive Verben sind Verben, die in der 3.P. mit dem Reflexivpronomen sich (in der 1.,2 P. mit dem entsprechenden Personalpronomen) vorkommen, das sich auf das Subjekt bezieht und dieselbe Größe bezeichnet:

Sie benimmt sich sehr unhöflich. (refl.)

          Sie stellen verschiedene Ware her. (trans.)

Sie haben keine Hoffnung mehr. (Mittelverb)

  • Das Reflexivpronomen sich ist grammatisch doppeldeutig: es steht im Dativ oder im Akkusativ:

Er hat sich für das Geschenk bedankt. (Akk.)

          Ich habe mich für das Geschenk bedankt. (Akk.)

Er hat sich diese Situation eingebildet. (Dat.)

          Ich habe mir diese Situation eingebildet. (Dat.)

  • Die reflexiven Verben zerfallen in zwei Gruppen:
  1. a) reflexive Verben im engeren Sinne (echte refl. Verben); das Reflexivpronomen ist obligatorisch und nicht durch ein (anderes) Akkusativobjekt ersetzbar (das sich nicht auf das Subj. bezieht).

Refl.-Pron. im Akk.: sich bedanken, sich beeilen, sich befinden, sich betrinken, sich eignen, sich erkälten u.a.

Refl.-Pron. im Dat: sich aneignen, sich anmaßen, sich ausbitten, sich einbilden u. a.

  1. a) reflexive Verben im engeren Sinne (echte refl.Verben)

(Akk.) Wir haben uns beeilt, weil wir dort rechtzeitig ankommen wollten.

  1. b) reflexive Konstruktionen: das Refl.-Pron. ist nicht obligatorisch, sondern durch ein anderes Akkusativobjekt ersetztbar (das sich nicht auf das Subjekt bezieht):

Refl.-Pron. im Akk. berichtigen, fragen, kämmen, verletzen, waschen u.a.

Refl.-Pron. im Dat.: schaden, verzeihen, widersprechen u.

  1. b) Reflexive Konstruktionen:

(Akk.) Er hat sich gewaschen.    (refl.Konstr.)

Ich habe mich gewaschen. (refl. Konst.)

Ich habe dich gewaschen.  (trans.Verb)

(Dat.)  Er hat sich widersprochen. (refl. Konstr.)

Du hast dir widersprochen. (refl. Konstr.)

Er hat mir widersprochen.  (intrans.Verb)

  1. Modalverben (dürfen, können, mögen, müssen, sollen, wollen)

Sie kommen mit dem Infinitiv des Vollverbs vor. Im Perf./Plusquamperf. stehen sie im Ersatzinfinitiv:

Er hat den gazen Tag arbeiten müssen. (anstatt: gemusst)

Der Ersatzinf. stimmt formal mit dem Infinitiv (I Akt.) überein.

  • :

Sie darf ins Kino gehen. (Präs.)

Sie durfte ins Kino gehen. (Prät.)

Sie hat ins Kino gehen dürfen. (Perf.)

Wenn dürfen, können, mögen, müssen, sollen, wollen ohne Inf. verwendet werden, gehen sie in die Klasse der Vollverben über:

Sie mag/will Tee. (Präs.)

Sie wollte Tee. (Prät.)

Sie hat Tee gewollt. (Perf.)

Sie muss in die Schule. (Präs.; ugs.; Ellipse)

Sie musste in die Schule. (Prät.; ugs.; Ellipse)

Sie hat in die Schule gemusst. (Perf.; ugs.; Ellipse)

Eine Ellipse entsteht, wenn ein obligatorisches Element ausgelassen wird (weil es aus dem Kontext erschließbar ist, z. B. ein Verb der Fortbewegung). Ellipsen können ungrammatische Konstruktionen sein.

  1. Unpersönliche Verben:

regnen, es (es regnet); blitzen, es; nieseln, es; donnern, es; dunkeln, es; schneien, es; hageln, es; geben, es u. a.

Letzen Winter hat es oft geschneit.

          Gestern hat es in Skopje geregnet.

          In dieser Stadt gibt es viele Museen.

  1. Intransitive durative Verben:

Wir haben in der ersten Reihe gesessen.

          Die Rose hat den ganzen Sommer geblüht.

          Das Kind hat drei Stunden geschlafen.

Sie hat lange vor dem Schaufenster gestanden.

Der Wald hat lange gebrannt.

  • Vergangenheit mit sein
  1. Intransitive perfektive Verben:

Die Rose ist gestern aufgeblüht/verblüht.

          Das Kind ist vor drei Stunden eingeschlafen.

Das Essen ist angebrannt.

          Das Haus ist abgebrannt/niedergebrannt.

          Der kranke Mann ist neulich gestorben

  1. Intransitive Verben der Fortbewegung oder der Lageveränderung. Das sind Verben, die mit einer Richtungsbestimmung kombiniert werden können. Sie bezeichnet:
  2. a) den Ausgangspunkt: Er ist um 9 Uhr aus dem Haus gegangen. (woher)
  3. b) die Richtung: Wir sind durch den Wald gewandert. (wohin)
  4. c) das Ziel der Bewegung: Er ist gestern in den Urlaub gefahren.; Das Kind ist nach Hause gerannt. (wohin)

 

Richt.-Best. a) Ausgangspunkt

          Richt.-Best. b) Richtung

          Richt.-Best. c) Ziel

Lokalbestimmung: bezeichnet den Ort, an dem sich etwas abspielt und ist mit beliebigen Verben kombinierbar.

Die Kinder spielen im Park.

  • Bildung der Richtungs- und der Lokalbestimmung:
  1. Die Wahl der Präposition hängt vom Substantiv in der Adverbialbestimmung ab (nach/zu Hause; nach/in Skopje)
  2. Wenn die Präp. zwei Kasus zulässt, gilt Folgendes: der Akk. steht in der Richtungsbest., der Dativ steht in der Lokalbest.
  3. Ausnahmen:

sein, bleiben (es sind intrans. dur. Verben)

Sie ist den gazen Tag zu Hause geblieben.

          Bist du im Konzert gewesen?

Anmerk.: werden ist intrans. perf.

 Sie ist Lehrerin geworden.

  1. zusammengesetzte oder abgeleitete transitive Verben, deren Stamm die Vergangenheitsform mit sein bildet:

Sie ist den Vertrag mit dem Arbeitgeber eingegangen.

          Sie ist den Text/die Fragen durch-gegangen.

          Wir sind die Probleme losgeworden.

  • Vergangenheit mit haben und/oder sein

 

  • intr. Verben der Fortbewegung; es handelt sich um verschiedene Blickrichtungen auf das Geschehen: tanzen, segeln, rudern, reiten u.a.

– das Geschehen wird in seiner Dauer betrachtet:

(Perf.-Bildung mit sein: intr. durative Verben)

Sie hat sehr oft getanzt.

           Sie haben gestern lange gesegelt.

– das Geschehen wird unter dem Gesichtspunkt seines Ausgangspunktes/ seiner Richtung/seines Zieles betrachtet (Perf.-Bildung mit haben: intr. Verben der Fortbew.)

           Sie ist durch den Saal getanzt.

          Sie ist ans andere Ufer/nach der Insel gesegelt.

Es besteht kein Bedeutungsunterschied.

  1. liegen, sitzen, stehen: regionale Präferenzen:

– im nördlichen Teil des deutschsprachigen Gebietes: haben

– im südlichen Teil des deutschsprachigen Gebietes: sein

Wir haben/sind lange im Restaurant gesessen.

  • Verben mit Bedeutungsunterschied:

– trans. Verben: Vergangenheit mit haben;

– sonstige Verben: Vergangenheit mit sein

          Der Fahrer hat ein altes Auto gefahren. (tr.)

          Sie ist mit dem Auto in den Urlaub gefahren.(itr. …)

          Die Sonne hat das Eis geschmolzen. (tr.)

          Das Eis ist geschmolzen. (itr. …….)

          Sie hat die Wäsche getrocknet. (tr.)

          Die Wäsche ist in der Sonne getrocknet. (itr. ..)

  • Das Perfekt Akt. : Bedeutung
  1. Es bezeichnet ein abgeschlossenes vergangenes Geschehen ohne Modalfaktor. Die Temporalbest. der Vergang. ist fakultativ.

Sie hat (gestern) die Prüfung bestanden.

Wir haben letztes Wochenende einen Spaziergang gemacht.

In dieser Bedeutung ist es durch das Prät. ersetzbar.

  1. Es bezeichnet ein abgeschlossenes vergangenes Geschehen mit resultativem Charakter ohne Modalfaktor. Die Temporalbest. der Vergang. ist fakultativ. Es wird ein neuer Zustand erreicht, der für die Sprechzeit relevant ist. Die Bedeutung ist nur bei tranformativen Verben möglich.
  • Das Kind ist vor einer Stunde eingeschlafen. (→ Es schläft jetzt.)
  • Er hat den Motor repariert. (Der Motor funktioniert jetzt.)

Das Perf. ist nicht das Prät. Ersetzbar

  1. Es bezeichnet ein Geschehen, das im Sprechzeitpunkt abgeschlossen wird. Die Abgeschlossenheit lenkt den Blick mittelbar auf ein zeitlich zurückliegendes Geschehen. Es hat keinen Modalfaktor; die Temporalbest der Gegenwart ist obligatorisch.

Jetzt habe ich den Wein gekostet.

Wir haben gerade eine Einladung zum Konzert bekommen.

  1. Es bezeichnet ein zukünftiges Geschehen. Es hat keinen Modalfaktor; die Temporalbest. der Zukunft ist obligatorisch. Das Geschehen wird unter einem zukünftigen Zeitpunkt als abgeschlossen betrachtet:

Er hat morgen früh die Arbeit abgegeben.

          In einem Jahr hat er das Studium mit dem Diplom abgeschlossen.

  • Das Plusquamperfekt Akt. : Bildung

Prät. des Hilfsverbs haben/sein  + Part. II des Vollverbs

Die Verteilung von haben und sein: wie beim Perf.

  1. Es bezeichnet ein abgeschlossenes vorvergangenes Geschehen ohne Modalfaktor, das vor einem anderen vergangenen Geschehen stattfand. Die Temporalbest. (Adv.-Best., Nebensatz, Subst.-Phrase) ist oblig.

Als ich sie traf, hatte sie die Prüfung bereits bestanden.

          Nachdem ich wir einen Spaziergang gemacht hatten, haben wir zu Mittag gegessen.

          In dieser Bedeutung ist es nicht durch das Perf. ersetzbar. Es wird oft mit Prät./Perf. Kombiniert

  1. Es bezeichnet ein abgeschlosenes vergangenes Geschehen mit resultativem Charakter ohne Modalfaktor. Die Temporalbest. der Vergang. ist fakultativ. Es ist durch das Perf. (2) ersetzbar.

          Er hatte gestern seine Mütze verloren. (→ Seine Mütze war weg.)

3) Sie diskutierten, bis der Morgen angebrochen war. (Engel 1988: 451; das Prät.: länger dauerndes Geschehen; das Plusquamperf.:  Abgeschlossenheit, keine Vorvergangenheit)

  • Das Futur 1 und das Futur 2 Ind. Akt. : Bildung/Bedeutung
  • Präs. des Hilfsverbs werden + Inf. I (Aktiv) des Vollverbs

Sie wird morgen in die Schule gehen.

  1. Es bezeichnet ein vermutetes Geschehen in der Gegenwart. Es wird mit durativen Verben gebildet. Die Temporalbest. der Gegenwart ist fakultativ:

Sie wird (jetzt) zu Hause sein.

          Er wird (gerade) im Flugzeug sitzen.

  1. Es drückt ein zukünftiges Geschehen aus. Der Modalfaktor und die Temporalbest. der Zukunft sind fakultativ:

          Sie wird (in einem Monat) wieder in Skopje sein.

          Er wird (morgen) im Flugzeug sitzen.

         

  • Präs. des Hilfsverbs werden + Inf. II (Aktiv) des Vollverbs

Sie wird in die Schule gegangen sein.

  1. Es bezeichnet ein vermutetes Geschehen in der Vergangengeit. Die Temporalbest. ist fakultativ:

Sie wird (gestern) im Kino gewesen sein.

Er wird (vor zwei Tagen) in Skopje angekommen sein.

  1. Es bezeichnet ein vermutetes Geschehen in der Vergangengeit mit resultativem Charakter. Die Temporalbest. ist fakultativ. Es wird ein neuer Zustand erreicht, der für die Sprechzeit relevant ist. Die Bedeutung ist nur bei transformativen Verben mö
  2. Es bezeichnet ein zukünftiges Geschehen. Es kann einen Modalfaktor haben; die Temporalbest. der Zukunft ist obligatorisch. Das Geschehen wird unter einem zukünftigen Zeitpunkt als abgeschlossen betrachtet:

Morgen wird er die Arbeit abgegeben haben.

          In einem Jahr wird er das Studium mit dem Diplom abgeschlossen haben.

Wenn das Futur II durch das Perf. (4) ersetzt wird, muss im Perf.-Satz die modale Bedeutung ausgedrückt werden. (Morgen wird er die Arbeit vermutlich abgegeben haben..)

Er wird den Motor repariert haben. (→ Der Motor funktioniert jetzt.)

          Er wird (gestern) seinen Koffer verloren haben. (→ Heute hat er den Koffer nicht mehr.)

Wenn das Futur II durch das Perf. (2) ersetzt wird, muss im Perf.-Satz die modale Bedeutung ausgedrückt werden. (Er hat den Motor vermutlich repariert.)

  • Die Modi

3 Modi: sie spezifizieren den Wirklichkeitsgehalt der fin. Verbformen: Indikativ („wirklich“), Konjunktiv („bedingt wirklich), Imperativ („zu verwirklichen)

Comments are closed.